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2011.07 > Gefahr für Smartphones wächst > Immer mehr sensible Daten auf dem Smartphone

Antiviren-Experten gehen davon aus, dass das Thema Mobile Schadsoftware mehr ins Zentrum der Berichterstattung rücken wird. Kein Wunder, denn der schnelle, mobile Zugriff auf das eigene Bankkonto und soziale Netzwerke ist mittlerweile kein Problem mehr. Sensible Zugangs- und Bankdaten werden laut einer Kaspersky-Umfrage aus dem vergangenen Jahr nicht nur zu Hause am PC, sondern auch vermehrt auf dem mobilen Endgerät genutzt. So nutzten 31 Prozent der Befragten Online-Banking-Dienste über ihr Smartphone. Soziale Netzwerke wurden von 28 Prozent der Befragten besucht.

Das eröffnet Datendieben ganz neue Möglichkeiten: Statt einen Computer via Hacking anzugreifen, müssen sie zum Zweck eines Datenmissbrauchs nur noch ein kleines Gerät mitgehen lassen. Dass Smartphones zunehmend mit interessanten Daten gefüttert werden, belegen auch aktuelle Zahlen von BITKOM: „Der Datenverkehr in den deutschen Mobilfunknetzen explodiert", sagt BITKOM-Hauptvorstand Herbert Merz. Der Erhebung zufolge hat sich die übertragene Datenmenge 2010 nahezu vervierfacht.

Kaspersky Lab weist darauf hin, dass Angriffe heute vor allem dann möglich sind, wenn sich Anwender die vielgeliebten Apps auf ihr Smartphone laden. Dies geschieht auch bereits bei anderen legalen Anwendungen. Link